• Das Attentat L.D. Trotzki – Tod im Exil

      Dokumentarspiel in 2 Teilen
      Deutsche Erstausstrahlung: 28.11.1967 ARD

      Am 20. August 1940 wurde Leo Dawidowitsch Bronstein, genannt Trotzki, in seinem Exil in Mexico City von einem bolschewistischen Agenten erschlagen. Diese Tat setzte einem Leben, das reich an Ideen, Handlungen und Auswirkungen gewesen war, ein Ende.

      Der Bauernsohn aus der Ukraine hatte sich schon früh revolutionären Gruppen angeschlossen. Er wurde nach Sibirien verbannt, entkam nach England und lebte später in Wien. Die Oktoberrevolution erlaubte ihm die Rückkehr nach Rußland, wo er zusammen mit Lenin am Aufbau des Sowjetstaates mitwirkte. Er war es, der als Kriegskommissar die „Rote Armee“ organisierte.

      Nach Lenins Tod, 1924, begannen die inneren Machtkämpfe zwischen Trotzkisten und Stalinisten schärfste Formen anzunehmen. Obgleich Trotzki sich in den Augen vieler Genossen als Nachfolger Lenins legitimiert hatte, unterlag er der Stalin-Gruppe, wurde aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und verließ die Heimat, diesmal für immer. (Text: Funk Uhr 47/1967)

      Cast & Crew

      Dies und das

      Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

      6 tlg. dt. Dokumentarspielreihe, die sich mit den Anschlägen auf Engelbert Dollfuß, General Heydrich, Walter Rathenau, Leo Trotzki und General Schleicher befasste.

      Die Hauptdarsteller wechselten ebenso wie die Regisseure, unter Letzteren war zweimal Franz Peter Wirth. Leo Trotzki wurde eine Doppelfolge gewidmet, Regisseur war August Everding. Jede Folge hatte Spielfilmlänge.

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