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    Wegen politischer Pläne: Helmut Markwort muss „Sonntags-Stammtisch“ abgeben

    Kandidatur nicht mit Moderation vereinbar

    Wegen politischer Pläne: Helmut Markwort muss "Sonntags-Stammtisch" abgeben – Kandidatur nicht mit Moderation vereinbar – Bild: BR
    „Der Sonntags-Stammtisch“: Helmut Markwort (m.) mit den Stammgästen Dieter Hanitzsch (l.) und Wolfgang M. Heckl (r.)

    Seit 2007 präsentiert Helmut Markwort sonntagmittags live im BR Fernsehen den „Sonntags-Stammtisch“. Wie DWDL berichtet, ist der 81-Jährige nun jedoch aufgrund seiner politischen Ambitionen gezwungen, die Moderation der Sendung abzugeben. Der ehemalige Focus-Chefredakteur will bei den bayerischen Landtagswahlen für die FDP antreten, um die Liberalen wieder ins Parlament zu bringen, was laut Markwort „dringend überfällig“ sei.

    Dies ist jedoch nicht mit den Vorgaben des Bayerischen Rundfunks vereinbar. „Eine interne Dienstanweisung regelt die Unvereinbarkeit einer Kandidatur für ein politisches Amt und der Moderation einer Sendung im BR“, so eine Sendersprecherin gegenüber DWDL. Herr Markwort wurde darüber informiert, dass er die Moderation der Sendung zeitnah abgeben muss. Der genaue Zeitpunkt sowie ein Nachfolger für Markwort sind noch nicht bekannt. Bereits seit 1968 ist Markwort FDP-Mitglied, im Februar 2017 war er Mitglied der 16. Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten als nominierter Vertreter des Landtags von Baden-Württemberg für die FDP.

    „Der Sonntags-Stammtisch“ wird sonntags live um 11.00 Uhr aus der Gaststätte „Brunnerwirt“ gesendet, die normalerweise als Kulisse der BR-Soap „Dahoam is Dahoam“ fungiert. Zusammen mit zwei festen Gesprächspartnern – dem Karikaturisten Dieter Hanitzsch und dem Generaldirektor des Deutschen Museums in München, Prof. Wolfgang Heckl – sowie zwei wöchentlich wechselnden Gästen diskutiert Markwort in bayerisch-bissiger Manier die Themen der Woche. Regelmäßig sind Politiker und Kabarettisten zu Gast.

    20.03.2018, 14:57 Uhr – Glenn Riedmeier/ukrainereforms.info

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • prinz am 15.04.2018 10:13 via tvforen.de

      Der BR verarscht seine Zuschauer, Markwort heute als Gast zusammen mit der
      unerträglichen Britta Heidemann.
      Gastgeber ist übrigens Tilmann Schöberl, bekannt von Radio Bayern 1 und der
      TV Sendung "Jetzt red i".
      • pumaquibö am 15.04.2018 12:06 via tvforen.de

        Wieso "verarscht" der BR seine Zuschauer? Dass Markwort heute dabei sein würde, stand doch von Anfang an fest: "Helmut Markwort erhält aber trotzdem noch die Gelegenheit, sich von den "Stammtisch"-Zuschauern zu verabschieden: Am 15. April wird er in der Sendung zu Gast sein. In dieser Rolle könnte er - wie andere Politiker auch - ohnehin auch weiterhin gelegentlich in der Sendung auftauchen." (dwdl)
      • prinz am 15.04.2018 14:54 via tvforen.de

        Wenn es von Anfang an fest stand, macht es für mich nicht besser. Als Gastgeber abgesetzt aber als Gast geht es? Wie er sagte, die Politikersprache ist von keinem zu verstehen, ich zumindest verstehe diese BR Logik nicht. Er konnte heute zumindest mitteilen das er auf Platz 32 der Liste steht und in Bayern der Wähler auch Politiker von hinteren Plätzen nach vorne wählen kann, damit dürfte sein Auftrag erfüllt sein.
      • Thinkerbelle am 15.04.2018 15:17 via tvforen.de

        prinz schrieb: ------------------------------------------------------- > Wenn es von Anfang an fest stand, macht es für > mich nicht besser. > Als Gastgeber abgesetzt aber als Gast geht es? Als Moderator muss er moderieren - also möglichst neutral bleiben. Als Gast muss er das nicht. Und wenn er aktiv Politik macht ist er für die Rolle des Gastes, der eine bestimmte Partei vertritt, besser geeignet als für die des Moderators.
    • pumaquibö am 21.03.2018 21:44 via tvforen.de

      Komisch, andersherum war es doch auch kein Problem... ;)
      http://www.youtube.com/watch?v=Mm6YE7Fwr7A
      • Arschibald Puschtawitz am 21.03.2018 13:04 via tvforen.de

        TV Wunschliste schrieb:
        -------------------------------------------------------
        > ...was laut Markwort "dringend überfällig"
        > sei.

        Dringend überfällig ist eigentlich nur Markworts Einsicht, dass seine Zeit als arroganter
        Wichtigtuer vorbei ist. Manche Leute wissen wirklich nicht, wann sie aufhören sollten.
        Mit 82 Jahren noch in den Landtag wollen! Junge Leute brauchen wir in der Politik,
        keine Greise. Er sollte seine langsam knapp bemesssene Zeit lieber dazu nutzen,
        sich einen neuen Friseur zu suchen.
        Klingt fast so, als hätte ich was gegen den Helmut. Stimmt! ;-)
        • Wilkie am 21.03.2018 13:46 via tvforen.de

          Arschibald Puschtawitz schrieb: ------------------------------------------------------- > TV Wunschliste schrieb: > -------------------------------------------------- > ----- > > ...was laut Markwort "dringend überfällig" > > sei. > > Dringend überfällig ist eigentlich nur Markworts > Einsicht, dass seine Zeit als arroganter > Wichtigtuer vorbei ist. Manche Leute wissen > wirklich nicht, wann sie aufhören sollten. > Mit 82 Jahren noch in den Landtag wollen! Junge > Leute brauchen wir in der Politik, > keine Greise. Er sollte seine langsam knapp > bemesssene Zeit lieber dazu nutzen, > sich einen neuen Friseur zu suchen. > Klingt fast so, als hätte ich was gegen den > Helmut. Stimmt! ;-) Mir ist ein 82-jähriger FDP-Abgeordneter lieber als ein 25-jähriger AfD-Abgeordneter. Davon abgesehen hat er sich für sein Alter gut gehalten, er macht einen frischen Eindruck.
        • Arschibald Puschtawitz am 21.03.2018 13:51 via tvforen.de

          Wilkie schrieb: > Mir ist ein 82-jähriger FDP-Abgeordneter lieber > als ein 25-jähriger > AfD-Abgeordneter. Da sind wir absolut einer Meinung!
        • prinz am 24.03.2018 12:57 via tvforen.de

          Gut das er bald weg ist und auch hoffentlich bleibt, dazu darf er gerne der einzige FDP-ler sein der den Einzug in den Landtag schafft. FDP braucht doch niemand, ich erinnere an Herrn Rülke in Ba-Wü der am Wahlabend ablehnte mit den Grünen unter Kretschmann zu reden, oder Herr Lindner der durch seine "Abgangsinzenierung" komischerweise große Zustimmung erfahren hat. Markwort war ja sobald jemand von der SPD oder den Grünen zu Gast war ganz scharf und hartnäckig in den Fragen, war jemand aus der CSU da blieb alles ganz harmonisch. Einer Grünen Politikerin warf er ja mal vor das sie mit ihren 29 Jahren im Landtag sitzt aber vorher keinen Beruf hatte- er sollte endlich komplett von der Bildfläche verschwinden. Hanitzsch sollte auch endlich abtreten, der ist für mich ebenfalls unerträglich.
        • Spoonman am 24.03.2018 13:36 via tvforen.de

          prinz schrieb: ------------------------------------------------------- > dazu darf er gerne der einzige > FDP-ler sein der den Einzug in den Landtag > schafft. Das ist nach dem bayerischen Wahlrecht nicht möglich ;) Markwort kann nur in den Landtag einziehen, wenn die FDP über 5% erreicht und er selbst so viele Stimmen bekommt, dass er auf der Liste weit genug nach oben rutscht. Auch direkt gewählte Kandidaten aus den einzelnen Stimmkreisen ziehen nur dann in den Landtag ein, wenn ihre Partei die 5%-Hürde überspringt. Allerdings wurde Markwort anscheinend sowieso nicht als Direktkandidat aufgestellt. http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerisches_Landtagswahlsystem#Wahlsystem
        • prinz am 24.03.2018 19:41 via tvforen.de

          Danke Spoonman für die Aufklärung. Meine Bemerkung sollte nur eine boshafte Spitze gegen die FDP und Markwort sein. Es gibt einige wenige Personen die ich garnicht mag, Markwort steht da ganz weit oben, die FDP als Partei kämpft auch um einen Spitzenplatz.
        • Spoonman am 24.03.2018 23:03 via tvforen.de

          prinz schrieb: ------------------------------------------------------- > Es gibt einige wenige Personen die ich garnicht > mag, Markwort steht da > ganz weit oben, die FDP als Partei kämpft auch um > einen Spitzenplatz. Kann ich nachvollziehen ;) Allerdings sollte in diesem Forum nicht unerwähnt bleiben, dass Markwort vor seiner "Fakten, Fakten, Fakten"-Zeit ein engagierter Programmzeitschriften-Macher war. Zuerst als Chefredakteur der Bild+Funk (1966-70), dann beim damaligen Konkurrenzblatt Gong. Für den Gong-Verlag hat er dann 1983 auch "die 2" erfunden - den ersten Zwitter aus Fernseh- und Frauenzeitschrift, die bald von Springer (Bildwoche) und Bauer (auf einen Blick) kopiert wurde. In seinen Editorials in der Bild+Funk und im Gong hat er kein Blatt vor den Mund genommen und sich gerne mit Politikern angelegt, wenn es um Medienpolitik ging. Da war sicher auch eine gehörige Portion Eigennutz dabei, denn die jeweiligen Verlage hofften natürlich auf eine Aufhebung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkmonopols, um das große Geld machen zu können. Ab 1985 war Markwort dann auch tatsächlich Geschäftsführer bei einem der ersten privaten Radiosender in Deutschland: Radio Gong 2000. In den 90ern soll er auch maßgeblich an der Fusion der beiden schwächelnden Zeitschriften Gong und Bild+Funk beteiligt gewesen sein, die wohl sonst nicht mehr überlebensfähig gewesen wären.

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